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Respekt am Arbeitsplatz: Wie du sexistische Äußerungen vom Vorgesetzten selbstbewusst ansprichst

Es beginnt oft leise – ein Spruch, ein Lächeln, das eine Spur zu spitz ist, ein Kommentar, der mehr entwertet als erheitert.
Sexistische Bemerkungen am Arbeitsplatz sind keine Randerscheinung. Sie verletzen, verunsichern – und untergraben die Würde.

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Heute teile ich meine Erfahrung – und fünf Schritte, wie du in einer solchen Situation Haltung bewahrst und Klarheit schaffst.


🚩 Die unangenehme Realität

Es war ein Tag wie jeder andere – bis ein Satz fiel, der mich innehalten ließ. Mein Vorgesetzter machte eine sexistische Bemerkung, die mich fröstelnd zurückließ.

Doch statt zu schweigen, entschied ich mich, etwas zu sagen. Für mich. Für andere. Für ein besseres Miteinander.


1️⃣ Konfrontation mit Selbstbewusstsein

Was gesagt wurde, war nicht okay. Und ich hatte das Recht, das auszusprechen. In einem ruhigen, klaren Gespräch erklärte ich, wie ich mich fühlte – und dass solche Kommentare keinen Platz an meinem Arbeitsplatz haben.

💬 „Ich fühle mich unwohl mit solchen Bemerkungen. Ich wünsche mir einen respektvollen Umgangston.“


2️⃣ Dokumentation – deine stille Zeugin

Wenn ein klärendes Gespräch nicht genügt, ist schriftliche Dokumentation dein Schutzschild.
Notiere dir Datum, Uhrzeit, Wortlaut und Umstände. Diese Aufzeichnungen sind wertvoll, falls du dich entscheiden solltest, weitere Schritte zu gehen.


3️⃣ Hol dir Unterstützung

Sprich mit Kolleg:innen deines Vertrauens. Oft bist du nicht allein.
Gemeinsame Erfahrungen schaffen Verbundenheit – und Stärke. Vielleicht könnt ihr sogar gemeinsam ein Signal setzen.


4️⃣ Meldung an die Personalabteilung

Wenn du keine Veränderung wahrnimmst oder das Gespräch zu viel von dir verlangt, wende dich an HR oder die zuständige Stelle für Gleichstellung.
Deine Dokumentation hilft, den Vorfall ernsthaft zu prüfen.


5️⃣ Externe Hilfe – wenn nötig

Wenn intern nichts geschieht, hast du das Recht auf Unterstützung von außen:
Ein Gespräch mit einem/einer Gleichstellungsbeauftragten, ein Anruf bei einer Beratungsstelle, oder im Ernstfall rechtlicher Beistand – du bist nicht allein.


🧭 Fazit:

Du verdienst Respekt. Immer.
Sexistische Äußerungen – egal von wem – sind kein Kavaliersdelikt.
Es braucht Mut, sich zu wehren. Und es braucht Solidarität, um Wandel zu ermöglichen.

Lass uns gemeinsam für eine Arbeitswelt stehen, in der Respekt nicht verhandelbar ist.

In Verbundenheit und Stärke,
deine Silke